Ein Herrenhemd ist ein Kleidungsstück, welches Hals- und Armöffnungen besitzt. Heutzutage ist es üblich, dass verschiedene Längen beziehungsweise auch verschiedene Ärmel-, Ausschnitt- oder auch Kragenformen vorzuweisen hat. Des Weiteren gibt es auch den Unterschied der Öffnung. So können die Hemden an der Vorderseite geschlossen oder vollständig offen sein. Je nachdem, wie Mann es gerne trägt. Was die meisten Menschen jedoch nicht wissen, ist dass der der Herr das Hemd sowohl als Über- als auch als Unterkleidungsstück tragen kann.
So gibt es seit geraumer Zeit verschiedene Formen des Hemdes wie beispielsweise Tuniken der Antike, Galabija im heutigen Ägypten, den Kimono in Japan, die Cotte im Mittelalter und dann noch das Choli in Indien. Verschiedene Länder, verschiedene Sitten und verschiedene Formen und Bezeichnungen des Hemdes.
Das Hemd an sich ist eine sehr oberflächliche Bezeichnung, denn es kann wie gesagt das Oberstück darstellen, was man sich unter Herrenhemden letzten Endes auch vorstellt, es kann aber auch das sogenannte Nachthemd sein, welches man sich hier vor Augen führt. Entstanden ist das Hemd letztendlich dadurch, dass man das Bestreben hatte, den Oberkörper gänzlich bedecken zu wollen. So war es bereits im Jahre 925 v. Chr. klar, dass Hemden getragen wurden, die bis auf den Boden reichten und aus Leinen bestanden. Seit dem zirka 16. Jahrhundert ist das Hemd so bekannt, wie man es heute kennt und wird dementsprechend auch genauso getragen. Im späten 19. und 20. Jahrhundert war es dann der angeknöpfte Stehkragen, der in Mode geriet und dann auch zur formellen Kleidung gehörte. Die durchgehende Knopfleiste des Hemdes wurde dann erst um zirka 1900 eingeführt, so dass das Hemd auch nicht mehr über den Kopf gezogen werden musste, sondern auf wesentlich bequemere Art und Weise angezogen werden konnte. Beknopfungen der Herrenbekleidung werden des Weiteren üblicherweise von links auf rechts geknöpft, während es bei der Damenbekleidung anders ist.
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